Wissenswertes zum Thema Netzwerke

Netzwerk:
Inhalt
1. Grundlagen Netzwerke
2. Planung von Rechnersystemen und -netzen 2.1 Netzwerktopologie und Übertragungswege 2.2 Hardware 2.3 Software
3. Unsere Leistungen für Sie!

1. Grundlagen Netzwerke

In einem Rechnernetzwerk sind mehrere selbständige Rechner durch Übertragungswege zu einem Rechnerverbund zusammengefasst. Der Vorteil dieses Rechnerverbundes gegenüber Einzelplatzsystemen liegt darin, dass mehrere Rechner auf die gleichen zentralen Ressourcen (z.B. Drucker, Daten) zugreifen können und damit ein entsprechendes Potential zur Kostenersparnis entsteht. Die häufigste Realisierungsform ist dabei das LAN (=Local Area Network), ein lokales Rechnernetz. Der Betreiber eines lokalen Netzwerks ist in der Regel ein einzelnes Unternehmen, dem damit auch die Entscheidungsfreiheit über seine Netzwerkstruktur und Übertragungswege zusteht.
Das Angebot zentraler Ressourcen wird von Servern zur Verfügung gestellt, die jeweils für ein bzw. mehrere Dienste zuständig sind (z.B. Druckserver, Datenserver). Das Ziel einer optimalen Netzwerkarchitektur sollte dabei unter Berücksichtigung kaufmännischer Aspekte immer darin liegen, ein ausfallsicheres und für den Anwender homogen erscheinendes Angebot aller Netzwerkressourcen anzubieten. Dabei sind zahlreiche Kriterien für Netzwerkplanung zu beachten.

2. Planung von Rechnersystemen und -netzen

In allen Bereichen der Netzwerkplanung muss neben den primären Anforderungen, die sich aus den Aufgabenstellungen der Systeme ergeben, auch ein verstärktes Augenmerk auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis gelegt werden. Ein optimales Netzwerk in Hinsicht auf die Aufgaben, die es zu erfüllen hat, ist häufig nicht die erste Wahl bei der Realisierung, da gerade in Hinsicht auf die Kosten sehr schnell eine Unverhältnismäßigkeit zum eigentlichen Einsatzgebiet entstehen kann.

2.1 Netzwerktopologie und Übertragungswege

Für die Netzwerkstruktur kommen in lokalen Netzen üblicherweise Ring-, Bus- oder Sternstrukturen zum Einsatz.
Optimal und am häufigsten verwendet ist der Einsatz der Sternverkabelung, da hier ein Höchstmaß an Verfügbarkeit des Netzes gewährleistet wird.
Klassische Übertragungswege zwischen den einzelnen Rechnern im Netzwerk sind in der Reihenfolge ihrer Übertragungsgeschwindigkeit die BNC-Verkabelung, das heute übliche Twisted-Pair-Kabel und Glasfaserkabel (in der Regel nur im Backbonebereich im Einsatz, d.h. als Verbindung zwischen Servern bzw. zwischen mehreren Teilnetzwerken, z.B. durch unterschiedliche Gebäudestockwerke getrennte Netzwerkbereiche).

2.2 Hardware

Bei der Hardwareausstattung im künftigen Netzwerk bestimmt der Einsatzzweck des jeweiligen Rechners die wesentlichen Randbedingungen. Dabei muß unterschieden werden, ob der Rechner als Arbeitsplatzsystem für einen einzelnen Mitarbeiter oder als Server und damit als zentrale Ressource im Netzwerk verwendet werden soll.
Bei Arbeitsplatzsystemen ist das Hauptkriterium für die Ausstattung die Anwendungssoftware, die der Mitarbeiter (auch zukünftig) verwenden wird. Sie bestimmt die erforderliche Leistung des einzelnen Rechners.
Ähnlich sieht es bei den Netzwerkservern aus. Hier muss geprüft werden, welche Dienste die Server mit welcher Software übernehmen sollen (z.B. Druck-, Daten- oder Datenbankserver). Daneben sind aber auch Kriterien wie Stabilität, Skalierbarkeit und Performance zu berücksichtigen. Kritische Daten müssen zusätzlich geschützt werden, dies kann auch Einfluß auf die zu verwendende Hardware haben. Gerade in Hinsicht auf die Ausfall- und Datensicherheit ist für Netzwerkserver häufig der Einsatz von RAID-Systemen empfohlen, bei denen auch bei Ausfall einzelner Festplatten bis zu einem gewissen Grad die weitere Verfügbarkeit des Systems garantiert ist. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Datensicherungsmedien (z.B. Backup-Server, Streamer) und Hochverfügbarkeitssystemen, bei denen einzelne Komponenten oder ganze Rechner doppelt vorhanden sind.
Je spezieller die Anforderungen an die Server werden, desto wichtiger kann auch eine hohe Rechenleistung sein. Dies kommt häufig bei Unternehmen zum Tragen, die mit Multimedia- Software arbeiten.
Ein kompetenter Hardwareentwurf für das zukünftige Netzwerk berücksichtigt neben diesen primären Kriterien auch die Einsatzmöglichkeiten bereits vorhandener Hardware und legt ein besonderes Augenmerk auf das Kosten-Nutzenverhältnis der ausgewählten Ausstattung. Für größere Netzwerke setzt dies eine gründliche Kostenanalyse, gegebenenfalls auch mit Testinstallationen voraus.

2.2 Software

Für die Arbeitsplatzrechner ist häufig bereits vorgegeben, welche Software zum Einsatz kommen soll, seien es die bisher verwendeten Programme oder neue Pakete, die aufgrund geänderter Anforderungen notwendig werden.
Bei der Auswahl des Netzwerkbetriebssystems für die Server müssen verschiedene Kriterien berücksichtigt werden. Die Basisanforderungen sind dabei (natürlich neben der Netzwerkanbindung) die Möglichkeit des Multitaskings-, Multiuser- und Multiprozessorbetriebs, d.h. das Betriebssystem muss in der Lage sein, mehrere Aufgaben von mehreren Anwendern gleichzeitig zu bearbeiten und dabei zur Steigerung des Laufzeitverhaltens auch mit mehreren Prozessoren arbeiten zu können. Dabei sollten auch die Möglichkeit zur Benutzeradministration und zur Zugriffskontrolle für einzelne Benutzer angeboten werden.
Das Betriebssystem sollte auf mehreren Hardwareplattformen eingesetzt werden können, so dass ein weitestgehend homogenes System über alle Rechner hinweg entsteht und damit die Handhabbarkeit erhalten bleibt.
In Bezug auf die Kostenanalyse darf beim Betriebssystem nicht nur auf die einmaligen Anschaffungskosten geachtet werden, sondern es müssen auch die Kosten für die Wartung und Administration des Systems in Betracht gezogen werden.

3. Unsere Leistungen für Sie

Wir übernehmen für Sie eine Analyse der bereits vorhandenen Systeme und Netzwerkstrukturen. Auf Basis der dabei ermittelten Erkenntnisse planen wir für Sie bei Bedarf die Erweiterung bzw. Neustrukturierung Ihres Firmennetzwerkes, und zwar von der Analyse über die Anschaffung und Installation der Hard- und Software bis zur Konfiguration auf Ihre firmenspezifischen Bedürfnisse, z.B. Benutzeradministration, -Konfiguration und Einrichtung der Datensicherung.
Bei bereits bestehenden Netzwerken übernehmen wir nach einer Sichtung des vorhandenen Systems und der Dokumentation gerne auch die Administration.
Auf Wunsch übernehmen wir für Sie auch die Anbindung an das Internet über Standleitung oder Einwahlverbindungen inklusive der Beratung und gegebenenfalls Installation erforderlicher Sicherheitsmechanismen (siehe hierzu auch die Informationen zum Bereich Firewall auf unserer Homepage).
Nach Aufbau des Netzwerkes sind wir gerne auch weiterhin für Sie da, sei es für die kontinuierliche Betreuung oder für kurzfristige Einsätze bei auftretenden Schwierigkeiten.